Berlin (dpa) - Die deutsche Bundesregierung will das Atomprogramm mit Brasilien und die Belieferung mit Brennstäben auch unter dem rechten Präsidenten Jair Bolsonaro fortsetzen. Weder aus außenpolitischer, noch aus energiepolitischer Sicht bestehe eine Notwendigkeit, das Abkommen zu kündigen oder zu ändern, heißt es in einer Antwort von Wirtschafts-Staatssekretär Ulrich Nußbaum an die Grünen-Fraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Seit 2011 wurden demnach trotz des deutschen Atomausstiegs-Beschlusses unter anderem Brennstäbe mit insgesamt 10 Tonnen Uran nach Brasilien geliefert.