Berlin (AFP) 80 Jahre nach den ersten Kindertransporten jüdischer Minderjähriger ins sichere Ausland erhalten die Überlebenden eine einmalige symbolische Entschädigung von 2500 Euro. Darauf einigten sich das Bundesfinanzministerium und die Jewish Claims Conference (JCC) in intensiven Gesprächen, wie beide Seiten am Montag mitteilten. Damit solle das "besondere Schicksal dieser Kinder gewürdigt werden", die noch in Friedenszeiten ihre Familien verlassen mussten - "in vielen Fällen, ohne sie jemals wiederzusehen", erklärte das Finanzministerium.