Genf (AFP) Vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse in der Demokratischen Republik Kongo hat die UNO die Behörden des Landes vor der Einschüchterung Andersdenkender gewarnt. "Die Einschüchterung und Belästigung von Journalisten, Oppositionskandidaten und Menschenrechtlern hält an", kritisierte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, am Freitag in Genf. Es sei zu befürchten, dass die Bemühungen, Andersdenkende zum Schweigen zu bringen, "einen gegenteiligen Effekt haben könnten, wenn die Ergebnisse verkündet werden".