Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat seine Erholung in Richtung der 11.000-Punkte-Marke fortgesetzt.

Die um einen Tag verlängerten Handelsgespräche zwischen den USA und China hätten mit einem positiven Unterton geendet, was für Erleichterung und frisches Anlegervertrauen sorge, sagte Analyst David Madden von CMC Markets UK.

Gegen Mittag legte der deutsche Leitindex um 0,94 Prozent auf 10.905,11 Punkte zu. Der MDax, der Index der mittelgroßen Unternehmen, stieg um 1,40 Prozent auf 22.802,60 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,84 Prozent.

Bewegung kam außerdem in den Handelsstreit der USA mit der Europäischen Union (EU), denn in Washington hatten sich die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer getroffen. Ziel ist es, den Zollkonflikt mit einem Abkommen beizulegen.

Unternehmensseitig reagierten im Dax die Aktien der Autobauer BMW, Daimler und VW erneut besonders positiv auf die Neuigkeiten und legten zwischen 1,5 und 3,1 Prozent zu. Das Papier des Autozulieferers Continental setzte sich mit plus 3,8 Prozent an die Index-Spitze.

Schlusslicht waren die Anteilsscheine der Deutschen Bank mit minus 2,1 Prozent. Allerdings hatten sie in den vergangenen sechs Handelstagen einen Erholungskurs eingeschlagen und dabei um insgesamt 13 Prozent zugelegt.

Im MDax profitierten die Papiere von Scout24 mit plus 2,5 Prozent und Axel Springer mit plus 5,6 Prozent von positiven Analystenkommentaren. Ado Properties legten im SDax um 4,4 Prozent zu. In Erwartung weiteren Wachstums im neuen Jahr ist nun die Bank Barclays positiver für das Immobilienunternehmen gestimmt.