Berlin (dpa) - Nach der Festnahme eines mutmaßlichen iranischen Spions bei der Bundeswehr hat die Bundesregierung offiziell bei der iranischen Regierung protestiert. Bereits gestern habe das Auswärtige Amt den Fall «gegenüber dem iranischen Geschäftsträger unmissverständlich angesprochen», hieß es aus dem Ministerium. Darüber hatte zuerst der «Spiegel» berichtet. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts auf Spionage für einen iranischen Nachrichtendienst gegen einen Deutsch-Afghanen, der für die Bundeswehr tätig war. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.