Kinshasa (dpa) - Im Ost-Kongo sind inzwischen mehr als 400 Menschen an einer Infektion mit dem Ebola-Virus gestorben. Seit Beginn einer Impfkampagne im August haben rund 60 000 Menschen einen experimentellen Ebola-Impfstoff erhalten. Helfer können den Ebola-Ausbruch nur schwer unter Kontrolle bringen, weil im unruhigen Nordosten des zentralafrikanischen Landes zahlreiche Milizen und Rebellengruppen aktiv sind. Die Gruppen kämpfen dort meist um die Vorherrschaft und die Kontrolle über reiche Rohstoffvorkommen.