Bogotá (AFP) Kolumbiens Präsident Iván Duque hat die Friedensgespräche mit der Guerillagruppe ELN für beendet erklärt. Er habe die Haftbefehle gegen zehn ELN-Unterhändler, die an Friedensgesprächen in Kuba teilgenommen hatten, wieder in Kraft gesetzt, teilte Duque am Freitag mit. Zuvor hatte die Regierung die Guerillagruppe für einen Bombenanschlag auf eine Polizeiakademie in Bogotá verantwortlich gemacht, bei dem am Donnerstag mindestens 21 Menschen getötet und 68 weitere verletzt worden waren. Es handelte sich um das folgenschwerste Attentat in der Hauptstadt seit 16 Jahren.