Straßburg (AFP) Die Witwe und der Sohn des früheren KZ-Aufsehers John Demjanjuk sind mit einer Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gescheitert. Die Straßburger Richter billigten am Donnerstag die Entscheidung der deutschen Justiz, den Hinterbliebenen des im März 2012 verstorbenen Demjanjuk die Gerichtskosten nicht zu erstatten. Zugleich wiesen sie den Vorwurf zurück, bei dem Verfahren sei gegen das Prinzip der Unschuldsvermutung und gegen das Recht auf einen fairen Prozess verstoßen worden.