Caracas (dpa) - Bei den jüngsten Massenprotesten gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten allein gestern mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. 109 Menschen seien festgenommen worden. Zehntausende Menschen waren gegen Maduro auf die Straße gegangen. Sie lieferten sich zum Teil heftige Straßenschlachten mit der Polizei. Während einer Kundgebung erklärte sich Parlamentschef Juan Guaidó zum Interims-Präsidenten des südamerikanischen Landes. Das mächtige Militär stellte sich hinter Maduro.