Karlsruhe (AFP) E-Mail-Anbieter müssen den Strafverfolgungsbehörden umfassend Auskunft geben können. Geschäftsmodelle, bei denen die Anbieter die sogenannte IP-Adresse, quasi die Computer-Anschrift, nicht erfassen können, sind daher unzulässig, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss entschied. Der damit verbundene Eingriff in die Berufsfreiheit sei im Interesse der Strafverfolgung gerechtfertigt. (Az: 2 BvR 2377/16)