Hannover (AFP) Das Land Niedersachsen wird keine aus der Türkei entsandten Imame des Moscheeverbands Ditib mehr als Seelsorger in Gefängnissen zulassen. Der entsprechende Vertrag mit dem niedersächsischen Ditib-Verband sei am Montag gekündigt worden, erklärte Landesjustizministerin Barbara Havliza (CDU) am Dienstag. In einem derart sensiblen Bereich wie dem Strafvollzug müsse "ungetrübtes Vertrauen" in den Umstand bestehen, dass Seelsorger "unabhängig vom Einfluss dritter Staaten" agierten.