Berlin (dpa) - Heute läuft ein Ultimatum mehrerer EU-Staaten an ‎Venezuelas sozialistischen Staatschef zur Ansetzung einer Neuwahl aus. Lässt Nicolás Maduro wie erwartet die Frist verstreichen, wollen die Staaten - darunter Deutschland - den 35-jährigen Oppositionsführer Juan Guaidó offiziell ‎als Interimspräsidenten anerkennen. Er wurde bereits von 20 Staaten anerkannt, darunter die USA, die einen Machtwechsel fordern. Maduro kann jedoch auf die Unterstützung Russlands, Chinas und anderer Länder setzen.