Los Angeles (dpa) - Der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón hat mit seinem Drama "Roma" die begehrte Auszeichnung von Hollywoods Regisseursvereinigung gewonnen und damit weiter beste Aussichten auf einen Oscar.

Die Directors Guild of America (DGA) kürte Cuarón am Samstag in Beverly Hills mit dem Preis, den er bereits 2013 für das Weltraumdrama "Gravity" gewonnen hatte.

In dem in Schwarz-Weiß gedrehten Film erzählt Cuarón die sehr persönliche Geschichte einer Familie im Mexiko der 70er Jahre. Das Werk beruht auf Erinnerungen aus seiner Kindheit. Die jeweils für einen Oscar nominierten Schauspielerinnen Yalitza Aparicio und Marina de Tavira hätten diese zum Leben erweckt, sagte Cuarón. Er setzte sich durch gegen Bradley Cooper ("A Star Is Born"), Peter Farrelly ("Green Book"), Spike Lee ("BlacKkKlansman") und Adam McKay ("Vice").

Mit zehn Oscar-Nominierungen, darunter in den Sparten für den besten Film und die beste Regie, geht "Roma" als Favorit ins Rennen um den weltweit wichtigsten Filmpreis. Auch "The Favourite - Intrigen und Irrsinn" über den englischen Königshof im 18. Jahrhundert ist für zehn Oscars nominiert.

DGA-Gewinner