Düsseldorf (dpa) - Im Loveparade-Prozess will sich die Staatsanwaltschaft am Dienstag zum Vorschlag einer Einstellung des Verfahrens äußern. Das Gericht hatte vorgeschlagen, den Prozess gegen sieben Angeklagte ohne, gegen drei Angeklagte mit Geldauflage einzustellen. Die individuelle Schuld der Angeklagten sei als gering oder allenfalls mittelschwer anzusehen, hieß es zur Begründung. Ein Angeklagter hat bereits erklärt, dass er dies ablehnt. Sollten sich in den anderen neun Fällen Staatsanwaltschaft und Angeklagte einigen, könnten die Verfahren abgetrennt und eingestellt werden.