Madrid (dpa) - Im Machtkampf gegen den selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó schließt Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro einen Bürgerkrieg nicht aus. Alles hänge vom Grad der Verrücktheit und der Aggressivität der USA und ihrer westlichen Verbündeten ab, sagte Maduro dem spanischen Fernsehsender La Sexta. Das heute ablaufende Ultimatum Deutschlands und sechs weiterer EU-Staaten wies Maduro zurück. Die Länder wollen Guaidó als Übergangsstaatschef anerkennen, falls Maduro keine freie Präsidentenwahl ausruft.