Osnabrück (AFP) Deutschland nimmt offenbar immer weniger Jesiden als Flüchtlinge auf. 2018 hatten nur 60 Prozent der Mitglieder dieser religiösen Minderheit in Deutschland mit ihren Asylanträgen Erfolg, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Samstag unter Berufung auf eine Anfrage der Linksfraktion berichtete. Im Jahr zuvor waren es demnach 85 Prozent. Seit Jahren gehe die Anerkennungsquote zurück: 2015 lag sie bei 97 und 2016 bei 95 Prozent.