Dortmund (dpa) - Ein monumentales Stück Industriegeschichte ist an der Dortmunder Stadtgrenze in Schutt und Asche gelegt worden. Kesselhaus, Kühlturm und Schornstein des stillgelegten Steinkohlekraftwerks Knepper wurden geradezu lehrbuchmäßig gesprengt. «Alles wie geplant und ohne Komplikationen», sagte eine Sprecherin der Abbruchfirma. Insgesamt waren mehr als 200 Kilo Sprengstoff im Einsatz, um die drei Kolosse zu Fall zu bringen. Übrig bleiben rund 28 000 Tonnen Stahlschrott und Bauschutt.