Berlin (AFP) CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat dem Bundesjustizministerium vorgeworfen, das Gesetzesvorhaben zum Entzug der Staatsangehörigkeit bei IS-Kämpfern zu verschleppen. Der Entwurf aus dem Innenministerium liege seit längerem im Justizressort und sei dort bislang offensichtlich nicht bearbeitet worden, sagte Dobrindt am Dienstag in Berlin. Er erwarte, dass das Haus von Justizministerin Katarina Barley (SPD) "umgehend eine Stellungnahme" abgebe, damit das Vorhaben in das Bundeskabinett und in das parlamentarische Verfahren gehen könne.