Stuttgart (AFP) Wegen Kriegsverbrechen in seinem Heimatland muss sich ein 29-jähriger Syrer seit Dienstag vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, als Angehöriger der Freien Syrischen Armee zwischen Januar 2012 und Januar 2013 zusammen mit Mitkämpfern in der Provinz Idlib in Syrien zwei Angehörige der irregulären Truppen von Präsident Baschar al-Assad gefangen gehalten und gefoltert zu haben. Von den Folterungen wurden demnach Filme angefertigt.