Paris (dpa) – Manet, Renoir, Degas, Seurat, Cézanne, Gauguin: Der englische Industrielle Samuel Courtauld (1876-1947) hat eine der bedeutendsten Privatsammlungen impressionistischer und postimpressionistischer Werke zusammengetragen.

Bis zum 17. Juni ist sie in der Pariser Fondation Louis Vuitton zu sehen.     

Mehr als 100 Exponate werden präsentiert, darunter «Eine Bar in den Folies-Bergère» von Édouard Manet, das letzte bedeutende Gemälde, das der Maler vor seinem Tod 1883 geschaffen hat. Zu den Ikonen der Moderne zählen auch «Selbstporträt mit verbundenem Ohr» von Vincent van Gogh und «Die Kartenspieler» von Paul Cézanne. Die Ausstellung wurde durch einige Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen ergänzt.

Courtauld galt als Philanthrop, für den Kunst die Rolle hatte, die kulturellen Gräben zu überwinden und Menschen zusammenzuführen. Der Kunstliebhaber stiftete 1923 den Courtauld Fund mit dem Ziel, ausschließlich Werke der Impressionisten zu kaufen, und trug maßgeblich dazu bei, dass sich viele der herausragenden Werke der französischen Avantgarde in London befinden. Zuletzt wurde die Sammlung in Paris im Jahr 1955 in der Orangerie gezeigt.

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