München (AFP) Der deutsche EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) ist nach den Angriffen der ungarischen Regierung auf EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf Distanz zu Ministerpräsident Viktor Orban gegangen. Teile der jüngsten Rede des ungarischen Regierungschefs und dessen Plakatkampagne gegen Juncker "lösen in der EVP großes Unverständnis und Verärgerung aus", sagte Weber der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Er halte "manche Formulierungen für inakzeptabel".