Berlin (AFP) Im Falle einer Rückkehr der Kinder von IS-Dschihadisten aus Syrien hat eine führende Islamismusexpertin deutlich mehr Kompetenzen für die Jugendämter in Deutschland gefordert, denen derzeit oft die Hände gebunden seien. "Wenn Kinder in einem Terrorgebiet waren, sie von ihren Eltern dort hingebracht und dort aufgezogen wurde, sollte das pauschal zu einem Prüffall für das Jugendamt werden", sagte Claudia Dantschke von der Organisation Hayat der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. "Jugendämter können nicht einfach losmarschieren und Familien besuchen. Sie brauchen eine rechtliche Handhabe." Sie forderte deshalb eine Reform des Jugendschutzgesetzes.