Düsseldorf (dpa) - Nach einer Serie von glänzenden Jahren hat der Persil- und Pritt-Hersteller Henkel 2018 deutlich an Schwung verloren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr schrumpfte der Umsatz des Konsumgüterriesen wegen negativer Wechselkurseffekte um 0,6 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro. Der Netto-Gewinn sank wegen einer höheren Steuerbelastung sogar um 8,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in seinem Jahresbericht mitteilte.

Konzernchef Hans Van Bylen bekräftigte bei der Präsentation der Zahlen die Absicht, das zuletzt enttäuschende Wachstum mit zusätzlichen Investitionen ankurbeln zu wollen. Eingeplant sind dafür rund 300 Millionen Euro im Jahr. Der Markenartikel-Hersteller will damit das Wachstum in den Konsumentengeschäften stärken und seine digitale Transformation beschleunigen.

Die Henkel-Aktionäre sollen nicht unter den Turbulenzen leiden. Im Gegenteil: Der Konzern plant die Ausschüttung einer Rekorddividende von 1,85 Euro je Vorzugsaktie - ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Henkel-Mitteilung

Henkel-Geschäftsbericht 2018