Berlin (dpa) - Im vergangenen Jahr sind einem Zeitungsbericht zufolge deutlich mehr Menschen in die Maghreb-Staaten abgeschoben worden, als im Jahr zuvor. Die Zahl der Abschiebungen erhöhte sich im Vergleich zu 2017 um rund 35 Prozent, wie die «Rheinische Post» unter Berufung auf das Bundesinnenministerium berichtet. Nach Tunesien beispielsweise wurden 369 Menschen abgeschoben, 2017 waren es 251. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1873 Menschen in die drei nordafrikanischen Staaten abgeschoben. Im Vergleich zu 2015 habe sich die Zahl fast vervierzehnfacht.