Köln (dpa) - Vor allem Männer haben im heißen Sommer 2018 für gute Geschäfte der deutschen Hutbranche gesorgt. Gefragt gewesen seien zunehmend Modelle mit speziellem Sonnen- und UV-Schutz, berichtete die Sprecherin der Gemeinschaft der Deutschen Hutfachgeschäfte (GDH), Kirsten Reinhardt.

Bei einer Umfrage unter den rund 100 Mitgliedsbetrieben hätten die Einzelhändler das Umsatzplus auf durchschnittlich rund 1,4 Prozent beziffert. Einen konkreten Umsatz nannte Reinhardt nicht. Für das laufende Jahr werde mit einem weiteren Umsatzzuwachs von rund 1,9 Prozent gerechnet, hieß es.

Trotz des deutlich besseren Geschäfts sei allerdings die Kundenzahl in den Läden nicht in gleichem Maß gestiegen, beklagte Reinhardt. Zudem habe ein erst später Wintereinbruch im vergangenen Jahr für einen verzögerten Start des Geschäfts mit warmen Kopfbedeckungen gesorgt.

Die besten Kunden der Branche seien immer noch die Männer, die in der Regel bereit seien, für Hüte und Mützen deutlich mehr Geld auszugeben. Insgesamt habe der Durchschnittspreis für die verkauften Kopfbedeckungen nach Angaben der Händler bei knapp 67 Euro gelegen.