Caracas (dpa) - Venezuelas selbsternannter Interimspräsident Juan Guaidó hat bei einer Auslandsreise zu neuen Protesten in seiner Heimat aufgerufen und will trotz drohender Festnahme nach Venezuela zurückkehren. Er werde nach seinem Besuch in Ecuador die Rückreise antreten, sagte Guaidó - ohne ein konkretes Datum zu nennen. Seine mögliche Rückkehr wird mit Spannung erwartet: Gegen Guaidó läuft ein Ermittlungsverfahren, weil er sich am 23. Januar selbst zum Übergangspräsidenten ernannt hatte. Wegen des Verfahrens hätte er Venezuela nicht verlassen dürfen.