Potsdam (dpa) - Die rund eine Million Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder bekommen in diesem und den beiden kommenden Jahren deutlich mehr Geld. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich am späten Abend auf eine stufenweise Anhebung der Gehälter. Es geht um ein Volumen von acht Prozent oder rund sieben Milliarden Euro in 33 Monaten. Von Arbeitgeberseite hieß es, die Länder stünden zwar vor einem finanziellen Kraftakt, die lange Laufzeit gebe aber Planungssicherheit. Verdi-Chef Frank Bsirske sprach von einem der besten Abschlüsse mit den Ländern seit Jahren.