München (dpa) - Für Staatsanwalt Kai Gräber ist die Razzia bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld und in Erfurt der größte Erfolg einer deutschen Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Doping. «Mir fällt kein Fall ein, der ähnlich spektakulär vom Aufschlag und ähnlich gut von der Beweislage gelaufen ist», sagte der Abteilungsleiter der zuständigen Schwerpunktstaatsanwaltschaft in München der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Die Beweislage sei «nahezu erdrückend.» Im Zuge einer Doping-Razzia im WM-Ort Seefeld waren am Mittwoch fünf Langläufer festgenommen worden.