Köln/Düsseldorf (dpa) - Das Kölner Festkomitee ist trotz drohender Sturmböen zuversichtlich mit Blick auf den Rosenmontagszug. «Wir gehen davon aus, dass wir starten können», sagte Sprecherin Tanja Holthaus am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Es gebe einigen Spielraum und Vorsichtsmaßnahmen in mehreren Abstufungen, die man aus Sicherheitsgründen für den Umzug vornehmen könne. «Es ist denkbar, dass man die Tribünendächer abdeckt. Oder man kann Schildträger, Großfiguren oder die Pferde rausnehmen.»

Das Tief «Bennet» wird laut Deutschem Wetterdienst voraussichtlich mit Geschwindigkeiten von 70 bis 80 Kilometern pro Stunde am Montagvormittag breit über Nordrhein-Westfalen hinwegfegen. Auch die Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie Teile des Ruhrgebiets müssten mit Böen der Windstärke 8 bis 9 rechnen, sagte der DWD-Meteorologe Malte Witt am Sonntag. Allerdings: «In Köln könnte der Wind tendenziell etwas weniger kräftig ausfallen als in Düsseldorf.»

In der Landeshauptstadt kann der Zug nur bis Windstärke 7 stattfinden - ab Stärke 8 müsste er abgesagt werden. In Köln gibt es keine so klare Marke. Holthaus sagte, da die Domstadt «so verbaut» und die Straßen eng seien, habe der Wind beim Rosenmontagszug in Köln weniger Angriffsfläche. Die Düsseldorfer wollten am Sonntagabend oder Montagfrüh entscheiden, ob die Wagen rollen.

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