Frankfurt/Langen (dpa) - Die Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) dauern an. Laut einer Mitteilung des Unternehmens wird erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag versucht, eine alternative Software zu installieren.

Bis auf weiteres dürfen im Luftraum über Südwestdeutschland nur 75 Prozent der sonst üblichen Flugbewegungen stattfinden. Die Lufthansa hatte für Montag wegen der Einschränkungen 22 Flüge am Frankfurter Flughafen streichen müssen. Insgesamt können dort 35 der rund 1400 geplanten Flüge nicht stattfinden, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Nach wie vor sei die Sicherheit des Luftverkehrs nicht beeinflusst, versicherte die Flugsicherung.

Die Probleme dauern bereits seit Mittwoch vergangener Woche an. Als Ursache wird ein Software-Update aus dem Februar vermutet. Allerdings läuft das Programm in den anderen DFS-Centern in München, Karlsruhe und Bremen fehlerfrei. Die betroffene Software stellt den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit.