Wien (dpa) - Nach einer Spende des mutmaßlichen Attentäters von Christchurch an die österreichische «Identitäre Bewegung» prüft die Regierung in Wien die Auflösung der rechten Organisation. Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz an. Es gebe «keine Toleranz für gefährliche Ideologien, ganz gleich, aus welcher Ecke sie kommen», sagte Kurz. Es sei Aufklärung nötig, ob es hier «Machenschaften im Hintergrund» gegeben habe. Die «Identitären» wenden sich unter anderem gegen «unkontrollierte Massenzuwanderung».