Berlin (AFP) Umweltschützer haben Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgeworfen, zum Erreichen der Klimaziele im Verkehrssektor auf "kostspielige und ineffiziente" künstliche Treibstoffe zu setzen. Der Vorschlag, die Ziele über sogenannte strombasierte Kraftstoffe zu erreichen, "würde die Spritpreise explodieren lassen", warnte Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup. Selbst im Jahr 2030 werde ein Liter künstlicher Kraftstoff noch rund zwei Euro kosten, heute schlage die Herstellung sogar mit 4,50 Euro zu Buche. Im Vergleich zu einem Elektroauto verbrauche die Herstellung solcher Kraftstoffe zudem fünfmal mehr Strom.