Düsseldorf (dpa) - Der Anti-Terror-Einsatz in Nordrhein-Westfalen gegen eine mutmaßliche Zelle der Terrormiliz Islamischer Staat hat Folgen: Die Behörden ermitteln gegen 13 Beschuldigte. Geprüft würden die Straftatbestände der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und der Verabredung zum Verbrechen, sagte Innenminister Herbert Reul im Landtags-Innenausschuss. Bei dem Einsatz waren am Wochenende Objekte in NRW und Baden-Württemberg durchsucht worden. Elf Männer wurden festgenommen, sind inzwischen aber wieder frei. Waffen und Sprengstoff wurden nicht gefunden.