Frankfurt/Main (dpa) - Dem zurückgetretenen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel droht wegen der beim Zoll nicht deklarierten Einfuhr einer Luxus-Uhr juristischer Ärger. Gegen den 57-Jährigen laufe bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Verdachtsprüfung, hieß es. Grindel hatte bei seinem Abgang als DFB-Chef erklärt, dass ihm der ukrainische Verbandschef Grigori Surkis in Genf eine 6000 Euro teure Uhr geschenkt habe. Grindel versäumte es jedoch offenkundig, diese bei der Einreise nach Deutschland beim Zoll anzumelden.