Hamburg (dpa) - Rekordsieger THW Kiel steht im Endspiel des deutschen Handball-Pokals. Der zehnfache Cup-Gewinner gewann in Hamburg sein Halbfinale gegen die Füchse Berlin mit 24:22 (13:7).

Im Finale am Sonntag (15.10 Uhr/ARD, Sky) geht es für die «Zebras» gegen den SC Magdeburg, der in einem echten Pokalkrimi die TSV Hannover-Burgdorf mit 30:29 (15:11) geschlagen hatte. Beste Werfer des THW waren vor 13.200 Zuschauern Niclas Ekberg und Domagoj Duvnjak mit jeweils sechs Toren. Für Berlin erzielte Fabian Wiede ebenfalls sechs Treffer.

Die Kieler stellten, angeführt von den deutschen Nationalspielern Hendrik Pekeler und Patrick Wiencek im Mittelblock sowie dem dänischen Weltmeistertorwart Niklas Landin, von Beginn an ein kompromissloses Abwehrbollwerk. Im Angriff kamen die Norddeutschen zunächst vor allem durch die Wucht des Kroaten Duvnjak sowie die feine Klinge des Slowenen Miha Zarabec zum Erfolg.

Beim 5:9 (18.) nahm Füchse-Coach Velimir Petkovic die erste Auszeit, beim 6:13 (28.) bat er erneut zur Besprechung. Allerdings blieb die erhoffte Wirkung erst einmal aus. Erst nach der Roten Karte für Pekeler nach einem Stürmerfoul (35.) kamen die Berliner noch auf 19:20 (54.) heran, konnten aber den 14. Finaleinzug der «Zebras» nicht verhindern.

Ergebnisse DHB-Pokal 2018/19

Kader SC Magdeburg

Kader Hannover-Burgdorf

Kader THW Kiel

Kader Füchse Berlin