Frankfurt/Main (dpa) - Dekabank-Chef Michael Rüdiger will sich mit einer soliden Bilanz verabschieden. Trotz eines Einbruchs beim Fondsabsatz hatte sich Rüdiger im November zuversichtlich gezeigt, dass das Wertpapierhaus der Sparkassen das Jubiläumsjahr 2018 mit einer Gewinnsteigerung abschließen wird.

Die Bilanz für das vergangene Jahr legt das Institut heute in Frankfurt vor. Von Januar bis einschließlich September 2018 lag das wirtschaftliche Ergebnis mit 408,4 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 412,2 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2017 hatte die Kernkennzahl des Instituts bei rund 449 Millionen Euro gelegen. Die Dekabank, die zu 100 Prozent den Sparkassen gehört, vertreibt unter anderem Fonds und Zertifikate über die Sparkassen. 2018 war das 100-jährige Bestehen des Instituts gefeiert worden.

Vorstandschef Rüdiger (55) verlässt die Dekabank auf eigenen Wunsch vorzeitig zum Jahresende 2019. Nachfolger wird zum 1. Januar 2020 der derzeitige Vize Georg Stocker (54). Der frühere Credit-Suisse-Manager Rüdiger führt den Vorstand der Deka seit November 2012.