Khartum (AFP) Die Protestbewegung im Sudan hat der Militärführung eine Verschleppung des Übergangsprozesses hin zu einer zivilen Regierung vorgeworfen. Die Militärs versuchten, die "Verhandlungen zu verlängern" und "nicht in Richtung eines Übergangs" hinzuwirken, erklärte die Organisation Bündnis für Freiheit und Wandel am Mittwoch. Die Führer der Protestbewegung riefen den Militärrat nachdrücklich zu einem "Abkommen für einen Machtübergang auf". Der Militärrat hatte die jüngsten Vorschlägen der Demonstranten zwar nach eigenem Bekunden akzeptiert, aber zugleich "große Zurückhaltung" geäußert.