Berlin (dpa) - Für welche Nationalspieler geht die Saison noch weiter? Bekommt jemand von Joachim Löw einen verlängerten Urlaub? Gibt es noch mal eine Überraschungs-Nominierung?

Mit der Bekanntgabe seines Aufgebots für die EM-Qualifikationsspiele am 8. Juni in Weißrussland und am 11. Juni in Mainz gegen Estland leitet der Bundestrainer heute die letzten Saisonaufgaben der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ein. Zum größten Teil wird Löw die Spieler wieder nominieren, die im März mit einem viel bejubelten 3:2-Sieg in den Niederlanden in die Ausscheidung um einen Startplatz für die Europameisterschaft 2020 gestartet sind.

Löw setzt auf den positiven Effekt von Amsterdam: «So ein Sieg zum Auftakt in Holland ist natürlich hilfreich für den Glauben so einer neuformierten, jungen Mannschaft.» Auf Abwehrspieler Antonio Rüdiger vom FC Chelsea, der am Knie operiert werden musste, kann der DFB-Chefcoach nicht zurückgreifen. Hertha-Verteidiger Niklas Stark, der schon im März auf sein Debüt hoffte, hat nach einer Verletzung gerade wieder trainiert. Fragzeichen gibt es um die angeschlagenen Torhüter Manuel Neuer (FC Bayern) nach einem Muskelfaserriss in der Wade und Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) mit einer Knieblessur.

Am Freitag trifft sich Löw mit seinem Stab nochmals zur Beratung. Beim Pokalfinale am Tag danach kann er die Münchner und Leipziger Nationalspieler in Berlin nochmals live beobachten. Am 2. Juni versammelt der Bundestrainer seinen Kader dann im niederländischen Venlo zu einem Kurztrainingslager, um den Saisonabschluss vorzubereiten. Ziel sind zwei Siege.

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