Brüssel (dpa) - Am dritten Tag der Europawahl sind am Samstag die Bürger in Lettland, Malta und der Slowakei zur Abstimmung aufgerufen.

In Tschechien, wo die Wahllokale bereits am Freitag geöffnet waren, haben die Wähler auch am Samstag noch die Möglichkeit, über die künftige Zusammensetzung des Europaparlaments mitzuentscheiden. Vor fünf Jahren hatte das Land mit 18,2 Prozent eine der niedrigsten Wahlbeteiligungen unter allen EU-Staaten. Für diese Wahl zeichnete sich nach Angaben des tschechischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens CT eine ähnlich niedrige Beteiligung um die 20 Prozent ab.

Einen Tag vor dem eigentlichen Wahltermin im Mutterland Frankreich am Sonntag wird außerdem bereits in den französischen Überseegebieten abgestimmt - also in Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Saint-Pierre und Miquelon sowie Französisch-Polynesien.

Ergebnisse werden aber noch keine mitgeteilt. Die gibt es - wie bei der Europawahl üblich - erst, wenn auch die letzten Wahllokale in Italien am Sonntagabend um 23 Uhr geschlossen sind.