Berlin (AFP) Angesichts veränderter Bedrohungsszenarien hat der Cyber-Inspekteur der Bundeswehr, Ludwig Leinhos, einen Rahmen für den Umgang mit Hackerangriffen, Propaganda oder Desinformationskampagnen gefordert. Kein Staat sei bislang ausreichend "dafür aufgestellt, wie man mit hybriden Bedrohungen umgeht", sagte der Generalleutnant mit Blick auf mögliche Angriffe, bei denen die Zuständigkeiten der Behörden nicht gleich ersichtlich sind. "Wir brauchen etwas, welches ich in der Diskussion gerne als 'digitalen Verteidigungsfall' bezeichne, unterhalb der Schwelle eines klassischen Verteidigungsfalls", sagte Leinhos der Nachrichtenagentur AFP.