Berlin (dpa) - Der Streit um Sachsens Forderung nach einem Ende der Russland-Sanktionen zeigt laut Bundesinnenminister Horst Seehofer die unterschiedliche Haltung von Ost und West zu dem Riesenreich. «30 Jahre nach dem Fall der Mauer kann man feststellen, dass es in der Bevölkerung der neuen Länder eine andere Sicht auf Russland gibt als in den alten Bundesländern», sagte Seehofer der «Bild»-Zeitung. Damit müsse man sich ernsthaft und unaufgeregt befassen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat mit seiner Forderung nach einem Ende der Russland-Sanktionen eine Debatte ausgelöst.