Brüssel (dpa) - Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten heute über die neue Führung der Europäischen Union. Dabei geht es um die Nachfolge von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und vier weitere Spitzenposten. Es gibt die Hoffnung, dass bereits heute eine Einigung zustande kommt. Anspruch auf Junckers Nachfolge erhebt der CSU-Vize Manfred Weber, dessen Europäische Volkspartei bei der Europawahl stärkste Kraft wurde. Unter anderem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron aber stellt sich quer. Als Kandidaten bewerben sich auch der Sozialdemokrat Frans Timmermans und die Liberale Margrethe Vestager.