Berlin (AFP) Der mutmaßlich von einem Rechtsextremisten erschossene Walter Lübcke war laut einem Zeitungsbericht zuvor auch ins Visier des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) geraten. Die 2011 aufgeflogene Terrorvereinigung habe den Kasseler Regierungspräsidenten auf ihrer Liste mit 10.000 Namen von Personen und Objekten geführt, berichtete der Berliner "Tagesspiegel" am Freitag unter Berufung auf Sicherheitskreisen. Lübcke sei im hinteren "8000-er Bereich" der Liste aufgeführt.