Wiesbaden (dpa) - Arbeitnehmer in Deutschland hatten im ersten Quartal 2019 unter dem Strich mehr Geld in der Tasche als ein Jahr zuvor.

Die um die allgemeine Preissteigerung bereinigten Löhne, die sogenannten Reallöhne, waren in dem Drei-Monats-Zeitraum um 1,2 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Das hat das Statistische Bundesamt errechnet. Nach Angaben der Wiesbadener Statistiker vom Montag wurden die nominalen Lohnsteigerungen von gut 2,5 Prozent zu einem Großteil von der Inflation aufgefressen: Die Teuerungsrate legte um knapp 1,4 Prozent zu. Dass die Beschäftigten dennoch mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt ihre Kaufkraft und kann den Konsum als wichtige Stütze der heimischen Konjunktur ankurbeln.