Berlin (AFP) Vor der Befassung des Bundesrats mit dem Migrationspaket hat die Organisation Pro Asyl die Länder aufgefordert, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Neben dem sogenannten Geordnete-Rückkehr-Gesetz seien auch die geplanten Kürzungen bei den Sozialleistungen für Asylbewerber und das Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung "inakzeptabel", erklärte der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, am Donnerstag. Er warnte, Länder und Kommunen würden für die "Abschreckungs- und Desintegrationspolitik der Bundesregierung einen hohen Preis in Millionenhöhe zahlen".