Berlin (AFP) Die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern wollen einem Medienbericht zufolge das Gefahrenpotenzial von Rechtsextremen besser analysieren. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, prüft das Bundeskriminalamt (BKA), das Analyseprogramm für islamistische Gefährder (Radar-iTE) auf Rechtsextreme zu übertragen. Demnach arbeitet Sachsen an einem ähnlichen System mit der Kurzbezeichnung 3R. Das Frühwarnsystem werde gemeinsam mit Thüringen und Sachsen-Anhalt entwickelt, sei aber frühestens Ende des Jahres einsatzfähig, heißt es weiter.