Leesburg (dpa) - Der frühere US-Präsident Jimmy Carter glaubt, dass Donald Trump die Wahl eigentlich verloren hat und nur wegen der mutmaßlichen Einflussnahme Russlands im Amt ist. Es gebe seiner Ansicht nach keinen Zweifel daran, dass Russland sich in die Wahl eingemischt habe, sagte der 94 Jahre alte Demokrat bei einer Podiumsdiskussion in Leesburg. Er denke, dass diese Einmischung, auch wenn sie noch nicht quantifiziert sei, bei einer vollständigen Untersuchung zeigen würde, dass Trump die Wahl 2016 nicht wirklich gewonnen habe, erklärte Carter weiter.