Washington (dpa) - Die US-Regierung geht davon aus, dass die illegalen Grenzübertritte von Mexiko in die USA im Juni stark zurückgegangen sind. Man rechne mit einem «signifikanten» Rückgang von bis zu 25 Prozent im Vergleich zum Mai, sagte der kommissarische Heimatschutzminister Kevin McAleenanuf. Er führte das zum einen auf das verstärkte Vorgehen der mexikanischen Behörden gegen Einwanderer aus Mittelamerika zurück und zum anderen auf die Regelung, wonach Asylbewerber für die Dauer ihres Verfahrens in Mexiko bleiben müssen. Im Mai war die Zahl illegaler Grenzübertritt dramatisch gestiegen.