Berlin (dpa) - Die Türkei hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres Kriegswaffen für 184,1 Millionen Euro aus Deutschland erhalten. In der Rangliste der wichtigsten Empfängerländer steht der Nato-Partner damit mit großem Abstand an erster Stelle. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums an die Linksfraktion hervor. Bei den Waffen handelt es sich den Angaben zufolge ausschließlich um "Ware für den maritimen Bereich". Es soll um Material für sechs U-Boote gehen, die in der Türkei unter Beteiligung des deutschen Konzerns ThyssenKrupp Marine Systems gebaut werden.