Berlin (dpa) - Der US-Schriftsteller Jonathan Franzen (59) glaubt nicht mehr daran, dass der Klimawandel gestoppt werden kann. "Das Spiel ist aus", sagte er in einem "Welt"-Interview.

Um auch nur eine Chance zu wahren, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf 1,5 Grad zu begrenzen, müsste jedes Land der Welt seine Infrastruktur und Wirtschaft in den nächsten zehn Jahren komplett erneuern, so Franzen. Der Klimawandel wäre ein schwer zu lösendes Problem gewesen, hätte man sich diesem Problem vor 30 Jahren gewidmet. "Mit anderen Worten, wir sind an seiner Lösung gescheitert, Ende der Geschichte", so der Autor "Das Ende vom Ende der Welt", der auch Umweltschützer ist.

Interview (mit Bezahlschranke)